Alessandro Casciaro
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Maurizio
Misseroni

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Misseronis Werk nimmt zwar teil an einer klar definierten kulturellen und ikonographischen Koine, die mit der alpinen Umwelt verbunden ist, beinhaltet aber Elemente, die es in eine weiträumigere künstlerische Debatte einbinden. Seine Herangehensweise an die visuellen Gegebenheiten ist nämlich eine ganz persönliche; dabei gelingt es ihm, heterogene und bisweilen sogar scheinbar widersprüchliche formale und begriffliche Elemente in Übereinstimmung und in Einklang zu bringen: das Bild und seinen Kern, der aus Abstraktion besteht, die Aufhebung der Zeit und die Unwandelbarkeit ihres Dauerns und der Tatsache, dass sie zu etwas Physischem wird, den deskriptiven Raum des Reliefs und des Chiaroscuros und den synthetischen der Linie und der kalligraphischen Gestaltung, das Licht, wahrgenommen in seiner zweifachen Natur als Materie und Korpuskel, lokales Faktum und absolutes Element... Auf der Suche nach einem asymmetrischen Gleichgewicht zwischen der vibrierenden Leuchtkraft, die zugleich phänomenal und irreal ist, seiner blauen Hintergründe, wo das Licht zum Volumen wird, und der kalligraphischen Präsenz – im Vordergrund oder in der Tiefe – der natürlichen Elemente, deren perzeptive Wirkungen von großer Feinheit und äußerster Dichte sind, scheint Misseroni in seinen Vorstellungen jene besondere Haltung – ein ständiger Dialog zwischen Pragma und Abstraktion – wiederzugeben und somit sich zu eigen machen, die für die östlichen Kulturen die Erfahrung der Leere selbst ist, die Wahrnehmung ihrer unwandelbaren Fülle. Seine Gemälde geben die in natura, en plain air dargestellten Sujets unversehrt und erkennbar wieder, scheinen sich aber in einen Raum an der Grenze zur Abstraktion auszudehnen... Er geht selbst durch die Orte seines Tales, sieht sie sich an und fertigt wahrheitsgetreue Studien davon an; mit Staffelei und Farben arbeitet er oben in den Bergen oder taucht in die verschneite Landschaft ein, und auf diese Weise bekräftigt er, dass sein Sehen und sein Wissen stets die Frucht eines sinnlichen Wahrnehmens sind, eines Erspürens der Dinge mit den Sinnen.
 

Biografie

Maurizio Misseroni geboren 1970 in Cles. 1992 inscribiert er an der „Accademia di Belle Arti“ in Carrara, Fachrichtung Skulptur. Diplomarbeit in Kunstgeschichte mit Hauptaugenmerk auf die Zeichnung der grossen Meister aus der Toscana zwischen Renaissance und Manierismus. Derzeit widmet er sich vorallem der Malerei. Er lebt und arbeitet in Somrabbi (Val di Rabbi, Tn).
 
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