Alessandro Casciaro
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Malala
Andrialavidrazana

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Malala Andrialavidrazana, geboren als Reisende, ist eine bildende Künstlerin mit einem Hintergrund in der Architektur. Ihre Forschung beschäftigt sich mit der Vorstellung von Barrieren und Interaktionen im interkulturellen Kontext. Sie gräbt hinter den Kulissen in einer Abfolge von Hin und Her zwischen privaten Räumen und globalen Themen, um soziale Imaginäre zu erforschen, vor allem durch das Medium Fotografie. Nach und nach erfindet sie eine Sprache, deren Ansatz entschlossen auf die Geschichte ausgerichtet ist, deren Engagement in der Stadt aber aktiv bleibt. Mit einem subtilen Hauch von anthropologischer Feldarbeit, die den Zwischenraum in einer Vielzahl von Heres und Nows untersucht, eröffnen ihre visuellen Kompositionen die Möglichkeit alternativen Geschichtenerzählens.

In der 2015 begonnenen Serie „Figures“ verändert Andrialavidrazana jene allgemein gebräuchlichen und weit verbreiteten Darstellungen und Motive, die von den Kolonialmächten ab dem 19. Jahrhundert bis in unsere Tage verwendet wurden, um ihre Autorität auszuüben, radikal. Dieses Material – alte Landkarten, Banknoten, Briefmarken oder Plattenhüllen – wurde über Jahre direkt von Person zu Person an die nachfolgenden Generationen weitergegeben, über die geografischen Grenzen zwischen den verschiedenen Staaten hinweg. Mit Hilfe einer Fotokamera mit speziellen Vintage-Linsen, die in den 70er- und 80er-Jahren in Gebrauch waren, erfasst die Künstlerin die maßgeblichen Motive, löst sie aus den Originaldokumenten heraus und unterzieht sie anschließend einer minutiösen digitalen Bildbearbeitung. Die herausgelösten symbolischen Elemente werden auf verschiedenen Ebenen neu zusammengesetzt und übereinander gelegt und dadurch begrifflich in ein anderes Licht gerückt als in den konventionellen Darstellungen.

Ausstellungen

In den letzten Jahren wurden ihre Arbeiten unter anderem in zahlreichen internationalen Institutionen und wichtigen kulturellen Veranstaltungen ausgestellt: Les échos du monde, Fondation H Paris (2020);
EX AFRIKA, Museo Civico Archeologico Bologna (Italien, 2019), 38. EVA International - Ireland's Biennale (2018), Kunstgalerie Alessandro Casciaro (Bozen, Italien - 2018), DHAKA ART SUMMIT 2018, Fondation Clément (Frankreich, 2018), Villa du Parc (Frankreich, 2018), 50 Golborne (London, 2017), Karachi Biennale 2017, C-Galerie (Mailand, 2017), 14. Biennale de Lyon (Frankreich, 2017), Fondation Donwahi (Elfenbeinküste, 2016), Bamako Begegnungen (Mali, 2005/2015), Théâtre National de Chaillot (Frankreich, 2015), New Church Museum (Südafrika, 2014), La Maison Rouge (Frankreich, 2014), SUD Triennale (Kamerun, 2013), Gulbenkian Foundation (Portugal/Frankreich, 2013), SAVVY (Deutschland, 2013), Focus Mumbai (Indien, 2013), Biennale Bénin (Benin, 2012), KZNSA (Südafrika, 2012), Tiwani (UK, 2012), DIPE (China, 2011), Pan African Festival (Algier, 2009), UCCA (China, 2008), Centrale Electrique (Belgien, 2007), Rencontres d'Arles (Frankreich, 2007), Herzliya Museum (Israel, 2007), Force de l'art (Frankreich, 2006).
 

Biografie

Malala Andrialavidrazana wurde 1971 in Madagaskar geboren und lebt seit Anfang der 80er Jahre in Paris.
Sie absolvierte 1996 die Paris La Villette School of Architecture. Ihre Serie "d'Outre-Monde", die Grabbrauch an den Grenzen von Natur und Kultur offenbart, wurde mit dem renommierten HSBC-Preis für Fotografie ausgezeichnet und 2004 vom renommierten Actes Sud-Verlag veröffentlicht. Für ihr Projekt "Echoes (from Indian Ocean)", das 2013 im Kehrer Verlag veröffentlicht wurde, erhielt sie die gemeinsame Unterstützung des Institut Français und des National Arts Council of South Africa durch das Programm France-South Africa Seasons 2012 & 2013.
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