Alessandro Casciaro
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Michele
Bubacco

Alessandro Casciaro
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„Metabolismo pittorico“, beziehungsweise in deutscher Übersetzung: „malerischer Stoffwechsel“, lautet die exzentrische Begriffsbildung, mit der Michele Bubacco seine exzessive und radikal subjektive künstlerische Methode definiert. Den metaphorischen sind dieser Analogie der Malerei mit der menschlichen Nahrungsaufnahme und den Vorgängen der Verdauung sieht der venezianische Künstler dabei darin, dass auch die Malerei all das, was ihr begegnet, als etwas Essbares, etwas Verwertbares wahrnimmt, und dass sie die permanente Zufuhr von visuellen eindrücken zu ihrer Selbsterhaltung ebenso benötigt wie auch zu ihrer Selbstentfaltung. Auch ein Maler scheidet unablässig Produkte seiner unterbewussten Bildphantasien sowie seiner traumatisch-triebhaften Ideenbildungen aus. Dies aber äußert sich in Form eines Künstler möglicherweise am Beginn seiner kreativen Arbeit schon konkretisiert hat, sich in der spontanen Auseinandersetzung mit obsessiven Imaginationen und den formalen Selbstverwirklichungen des Malvorgangs derart verwandeln kann, dass sich zuletzt etwas Unerwartetes einstellt, obwohl man eigentlich etwas anderes gesucht hat. Der Prozess der malerischen Bildfindung ist für ihn daher vergleichbar mit einer “Orchesterprobe“, er ist für ihn eine offene Suche nach dem Möglichen, eine intuitive Improvisation. Diese Aspekte bestimmen denn auch den Duktus, der für die Malerei von Bubacco charakterisiert ist: er äußert sich in eine derart stark mit expressiven Energien aufgeladenen Manier, dass er ohne weiteres als ein direkter Nachkomme von Künstlern zu bezeichnen ist, welche zu den großen Protagonisten einer heftigen, impulsiven, ekstatischen, dionysischen, manischen und orgiastischen Malweise gehörten. Dazu zählt er nicht nur Vertreter der jüngeren Moderne wie Emilio Vedova, zu dem er als Venezianer eine besondere enge Beziehung hat, oder aber Maler wie Chaim Soutine, Oskar Kokoschka, Alberto Giacometti, Maria Lassnig und Arnulf Rainer, sondern auch alte Meister mit einer spektakulären Pinselführung, wie dies bei dem späten Tizian, bei Tintoretto oder auch bei Francisco Goya der Fall. Der Ursprung seiner Malerei ist jedoch für Bubacco die Zeichnung, die in einem Schaffen einen Stellenwert besitzt, durch den sie weitaus mehr bedeutet, als nur eine Vorstufe zur Malerei zu sein. In seinen Zeichnungen sind all jene Aspekte angelegt, die auch in Bezug auf seine Malerei positiv zu bewerten sind. Die Gattung der Zeichnung ist für Bubacco ein Medium, in dem er nicht nur in direkter Weise Wahrnehmungen registrieren kann, die er in der Realität gewinnt, sie hat auch die Funktion der Fixierung von sensitiven seismographischen Reaktionen seines Ichs. Der freie, selbstständige oder sogar automatische Aktionismus der zeichnenden Hand, in dem sich für ihn eine eigenwillige Regung der Intelligenz ausdrückt, tritt dabei in einen Wettstreit ein mit der kontrollierenden Instanz, welche in seinen rationalen Fähigkeiten begründet ist.
 
Klaus Wolbert

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

2019
It's Not a Finger, Song Song, Wien (A)
Isorropia Homegallery, Mailand (I)

2018
Brain-tooling, Forte di Monte Ricco, Pieve di Cadore (I)
L’intreccio Arabo-Normanno, Manifesta 12, Collateral Event, Palermo (I)
ANGRY BOYS, Museum Det Ny Kastet, Thisted (DK)
   
2017
Michele Bubacco – F**k-simile, Galerie Alessandro Casciaro, Bozen (I)
The Others art fair, Bed and Art project, Turin (I) 
MAD COW, SCAG GALLERY, Wien (A)
Angry boys, Rompone Galerie, Köln (D)

2016
Your bones, Galerie Rompone, Köln (D)
Danse Macabre, Michele Bubacco e Monte Coleman, Louis B James Gallery, New York City (USA)
Serenade, David Richard Gallery, Santa Fe (USA)

2015
(Un)Real, David Richard Gallery, Santa Fe (USA)
Una possibile sinestesia: l’incontro di musica e pittura – presentazione della serie “Girotondo” e un colloquio tra Michele Bubacco e Luca Mosca, Teatrino di Palazzo Grassi, Venedig (I)
5 x 5: Other Voices, The Bruce High Quality Foundation, Zoya Cherkassky-Nnadi, Litvak Contemporary, Tel Aviv (Israel)
Stripped to Tease?, Locomot Contemporary Art, Wien (A)
Bacan, Markhof 2, Wien (A)

2013
Bonjour Venezia, Bonjour Vedova, Ikona Gallery, Venedig (I)

2012  
Whitegray, Litvak Gallery, Tel Aviv (Israel)

2011   
Paesaggio italiano, Ventilazione, Wien (A)
Paint it black on the white night – Wall painting, Ikona Gallery, Venedig (I)

2008
Esposizione prima. Ecco i giovanissimi, Villa Brandolini di Solighetto, Treviso (I)


Gruppenausstellungen (Auswahl)
 
2019
selvatico [14], Museo Civico San Rocco (I)
The Caterpillar and the Butterfly, Palazzo delle Albere, Trient (I)
ESSERE CORPO, Kunsthalle West Eurocenter Lana (I)
Palermo Stupor Mundi, Strizzi Space, Köln (D)

2017
Manhood, Litvak contemporary, Tel Aviv (IL)

2016
Horizon, Litvak contemporary, Tel Aviv, (IL)  
Premio fondazione vaf - Posizioni attuali dell’arte italiana, Chemnitz museum of art, Chemnitz (D)  
Un-becoming, Fridman gallery (USA)
Anaconda, Kulturkirche Ost, Köln (D)   
group exhibition at MACRO museum of contemporary art, Rom (I)
Autoselbstfahrer, Rompone Kunstsalon, Köln (D)
 
2015
Holiday group show, David Richard gallery, Santa Fe (USA)
Cesare, quand’era Pavese, Rompone Galerie @ Associazione Alessandro Marena, Turin (I)   
Cesare quand'era Pavese – hommage a CP, Associazione Alessandro Marena, Torino e Galerie Rompone, Köln (D)
 

Biografie

Michele Bubacco wurde 1983 in Venedig geboren, wo er sowohl in der Begegnung mit den Werken der großen Meister der venezianischen Malerei der Vergangenheit als auch mit Protagonisten der Moderne seine primären Prägungen als Maler erhalten hat. Ateliers unterhält er sowohl auf der Insel Murano als auch in Wien, wohin er 2015 umgezogen ist und wo er auch seinen Wohnsitz hat. Zurzeit lebt und arbeitet er abwechselnd in Wien und Venedig.

 

 
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