Alessandro Casciaro
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Paul Flora

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Paul Flora war einer der bekanntesten Umoristen Österreichs, Zeichner, Illustrator und Grafiker. Er war derjenige, der oftmals Raben zeichnete. Mit diesem Motiv wurde Flora weltberühmt.
Überhaupt sind die Werke Paul Floras geprägt von seinem Hang zum Makaberen und Bizarren. Hexen und geheimnisvolle Tiere geistern durch seine Bilder, vielen seiner Zeichnungen haftet schwarzer Humor an. Atmosphärische Orte wie etwa die Lagunenstadt Venedig mit ihrem Karneval tauchen häufig bei ihm auf, Akrobaten haben ihn stets fasziniert und inspiriert. Sie alle hielt er mit seinen unverkennbaren Tuschfederstrichen fest. Paul Floras Talent wurde früh entdeckt und gefördert. Sein Zeichenlehrer brachte ihn zu dem renommierten Porträtmaler Max von Esterle. Das folgende Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München wurde im Jahr 1944 durch die Einberufung zur Wehrmacht jäh unterbrochen. Nach dem Krieg entwickelte sich ein enges freundschaftliches Verhältnis zum Grafiker Alfred Kubin, der Paul Floras Frühwerk stark beeinflusste. Bereits 1945 hatte der Tiroler Zeichenkünstler seine erste Einzelausstellung (in Bern), viele weitere sollten folgen. 1948 trat er dem Wiener Art Club bei. Er begann, als Karikaturist für Zeitungen zu arbeiten (unter anderem für die Neue Zeitung, Die Zeit und The Times Literary Supplement), und betätigte sich als Buchillustrator (etwa für den Diogenes-Verlag, Zürich). Weiters entwarf er Briefmarken und Bühnenbilder. 1999 trat er dem P.E.N.-Club Liechtenstein bei, als dessen Präsident er von 2003 bis 2006 fungierte. Seine Arbeiten sind in zahlreichen großen Galerien und Museen zu finden. Für Erich Kästner war Paul Flora ein "Bilderschriftsteller", Friedrich Dürrenmatt nannte ihn "den Denker und Grübler unter den Karikaturisten".

(Text Dorotheum)

 

Biografie

(Glurns, 1922 - Innsbruck, 2009)

Paul Flora ist 1922 in Glurns im Vinschgau geboren. Als Kind zog er mit seiner Familie nach Innsbruck, wo er ständig lebte. Zahlreich waren seine Ausstellungen in öffentlichen und privaten Museen und Galerien, er hat Anerkennungen auf europäischer Ebene erhalten; zweimal war er mit einer Einzelausstellung im österreichischen Pavillon auf der Biennale von Venedig vertreten. Beachtlich ist auch seine editorische Tätigkeit indem er über vierzig Bücher veröffentlicht hat. Paul Flora ist 2009 in Innsbruck gestorben.
Einige der wichtigsten Ausstellungen sind: 2011, Paul-Flora Museum, Tauferer Tor, Glurns; 2007, Essl Museum - Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien; 2002, Palais Harrach, Wien; 1999, Schloss Anras, Anras; 1997, Bayerische Akademie der Schönen Künste; 1992, Historisches Museum der Stadt Wien; 1989, Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg; 1984, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg; 1979, Museum Nymwegen; 1974, Museum Folkwang, Essen; 1972, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen; 1966, Biennale in Venedig; 1963, Wilhelm Busch Museum, Hannover; 1959, Kunsthalle Bremen und Maison de France, Berlin; 1956, Ausstellung in der Secession, Wien; 1952, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck; 1950, Biennale in Venedig.
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