Alessandro Casciaro
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Robert
Pan

DarkMatter

28.04. 04.06.2022
Alessandro Casciaro
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kuratiert von: Valerio Dehò

Um die Kunst Robert Pans zu beschreiben, bediente man sich häufig wissenschaftlicher und kosmologischer Metaphern. Man braucht nur an die Ausstellung Constellation (2010) im Museion Bozen zu denken. Seine Arbeitsweise lässt nämlich Erinnerungen an Urzeiten zutage treten, kosmisches Aufleuchten eines Himmels, der nur für sein Werden offen ist. Seine Abstraktion ist hochspezifisch, sie scheint weder zum Paradigma derjenigen zu gehören, die man „lyrisch“ nennt, noch zur geometrischen. Die Harztupfen erscheinen wie kurz aufleuchtende Lichtpunkte in der Pastosität der Materie, der sie entspringen. Man kann sagen, dass die Polysemie in der Poetik Robert Pans, einschließlich des Zwischenspiels der Homage to the square von Josef Albers vor elf Jahren, einer der Grundpfeiler seiner Kraft ist. Im Zusammenhang mit dem, was Umberto Eco als epistemologische Metapher der Kunst bezeichnet hat, eröffnen sich nämlich mehrere Möglichkeiten für die Deutung dieser Arbeiten, die nicht nur ihre eigene Farbschwingung besitzen, sondern auch die Kraft einer Präsenz, die auf die ganze Umgebung einwirkt, in der man sie sehen kann. Deshalb brauchen die Arbeiten Pans oft viel Raum und nichts oder fast nichts um sich herum. Sie wirken auch dann auf die Umgebung ein, wenn sie Wandbilder bleiben, sie haben eine magnetische Kraft, die die Aufmerksamkeit bündelt. In dieser letzten Reihe von Arbeiten mit dem Titel DarkMatter greift Robert Pan auf die von der Physik theoretisch angenommene Dunkle Materie zurück und verlegt sich hauptsächlich aufs Entdecken und Offenbaren. Indem er dem undeutlichen Untergrund Materie entnimmt, lässt er das Licht aus der Tiefe der dunklen, matten Materie aufsteigen. Die Wissenschaftler glauben, dass das Universum von dieser Materie durchdrungen ist, die so lichtabweisend ist, dass sie sich als unsichtbar erweist. In gewisser Weise bildet sie aber auch die Energiereserve für jene Materie, die wir dann sehen und kennen. Ihr Vorhandensein besagt nämlich, dass es eine enge Bindung gibt zwischen den Mechanismen der Natur, die das unendlich Kleine regeln – die Elementarteilchen – und dem unendlich Großen und Fernen – also unserem Universum. Noch interessanter ist die Tatsache, dass dieses Stadium der Materie nicht aus festen und klar umrissenen Gegenständen besteht, sondern aus noch nicht entdeckten Partikeln. Auf jeden Fall scheinen sich Prozesse der ästhetischen Entdeckung und Prozesse der Nuklearphysik auf ungewöhnliche Art und Weise anzunähern. Mit DarkMatter verschiebt Robert Pan noch einmal die Grenzen seiner Suche, erkundet mithilfe seiner Technik neue ästhetische Möglichkeiten und wartet mit einer sehr ausgereiften und absolut persönlichen Ausdrucksform auf, bei der die Malerei mit der Bildhauerei verschmilzt.

 
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