Alessandro Casciaro
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Kinki
Texas

Ultima Thule - hin und zurück

18.03. 23.04.2022
Alessandro Casciaro
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Kinki Texas - Ultima Thule - hin und zurück
18.03. - 23.04.2022




MIART - solo show
01. - 03.04.2022
Stand Nr. C26


Die Galerie Alessandro Casciaro freut sich die dritte Personalausstellung, Ultima Thule – hin und zurück, von Kinki Texas zu präsentieren.
Kinki Texas ist in erster Linie ein Maler, der einen unglaublichen Instinkt für die Linienführung und Farbe besitzt. Er ist ein schneller arbeitender, geradezu ungestümer Künstler, der völlig instinktiv handelt, wenn er Gewichtungen und Akzente auf der Leinwand oder auf dem Papier setzt. Aber genau aus diesem Grund besitzen seine Werke eine besondere, ursprüngliche Schönheit. Die Übersteigerung ist sicherlich eine Charaktereigenschaft der Kunst von Kinki Texas, der dazu neigt, einige ästhetische Intuitionen auf den Punkt zu bringen, indem er visuelle Extremerfahrungen sucht, in denen Furcht einflössende Epiphanien und monströse psychische Zwitterwesen Gestalt annehmen. Das, was der Bremer Künstler selbst den „Kinki Texas Space“ genannt hat, ist die Projektion einer Vorstellungswelt, in denen sich gegensätzliche Impulse und Instinkte gegenseitig hochschaukeln, ein Experimentierfeld für unvorstellbare geistige Auswüchse, ein Laboratorium für dreiste Versuche, aber auch die Bühne, auf der Schiessereien und Duelle bis zum letzten Blutstropfen, grausame Folter und sadistische Machtspiele zur Aufführung kommen. Kinki Texas stellt oft eine blutige Welt dar, in der konflikte reagieren, die aber nichtsdestotrotz extrem lebendig ist und dabei nicht frei von humoristischen oder ironischen Elementen ist. Gewalt, Sex, Liebe, Tod, Betrug, Ruhm, Aufstieg und Fall, das sind die Grundzutaten für eine Geschichte, die würdig ist erzählt zu werden. Man darf dabei nicht vergessen, dass in dem von Kinki Texas beschriebenen Universum die Realität oft umgestürzt ist, die Regeln auf den Kopf gestellt werden, sogar absichtlich ignoriert werden, misshandelt und verletzt werden. Alles zu dem Zweck, die Primärenenergie der visuellen Wahrnehmung freizusetzen, um so das wilde Herz des Pop mit der Malerei zum Schwingen zu bringen in seiner Wahrhaftigkeit, in seiner Widerspenstigkeit und in seiner Nicht-Konformität. Der Titel, Ultima Thule, weist auf einen mythischen Ort hin, dessen Name heute für ferne und unbekannte Orte dieser Welt verwendet wird. Sie ist eine legendäre Insel, die erstmals in den Reisetagebüchern des griechischen Entdeckers Pytheas erwähnt wird, der um 330 v. Chr. von der westgriechischen Kolonie Massalia (dem heutigen Marseille) aus in See stach, um den Nordatlantik zu erkunden. In der Spätantike und im Mittelalter brachte die Erinnerung an das ferne Thule einen widerstandsfähigen Mythos hervor: den Mythos des letzten Thule, wie er zunächst vom lateinischen Dichter Vergil im Sinne von „extrem“, d. h. „letztes erkennbares Land“, definiert wurde und dessen Bedeutung sich im Laufe der Jahrhunderte auf alle Länder „jenseits der bekannten Welt“ verlagerte.
 
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