Alessandro Casciaro
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Hubert
Kostner


 

07.02. 30.04.2020
Alessandro Casciaro
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Der in Kastelruth lebende und dort auch arbeitende Hubert Kostner beschäftigt sich seit Beendigung seines Bildhauerstudiums an der Akademie der Bildenden Künste in München und seinen ersten Auftritten im Kunstbetrieb Ende der 1990er Jahre mit der Transformation und Umcodierung alltäglicher Dinge und Wahrnehmungen mittels Kontextverschiebung. Im Beziehungsrahmen Kunst ermöglicht er so einen Perspektivenwechsel und damit einen erweiterten Interpretationsrahmen. Dazu entnimmt er oft kunstfremde Materialien und Dinge des täglichen Konsums aus seinem kulturellen Umfeld. Das kann dann ein Skibelag, ein Kletterseil genauso sein wie ein gefundener Holzstock. Der Unterscheidung und dem Konfliktpotenzial von „natürlich“ und „künstlich“, zwischen dem, was ohne menschliches Zutun da ist und dem, was der Mensch geschaffen hat, widmet sich die aktuelle Ausstellung Hubert Kostners. Es ist nicht das Gleiche. „≠“, ungleich nennt er seine bereits einundzwanzigste Einzelausstellung, es ist die fünfte in der Galerie Alessandro Casciaro. In den zwei Haupträumen und installativ eingerichtet stellt Hubert Kostner hier alltägliche Materialien gegenüber: dem „natürlichen“ Bienenwachs das „künstliche“ Plastik von Getränkeflaschen. Im Kunstkontext werden diese zu „Wachsbildern“ und „Plastikskulpturen“. Steht das Bienenwachs für die reine Natur, ist Plastik inzwischen zu einem der größten Umweltkiller geworden, auch weil es als Verpackung den natürlichen Verwesungsprozess organischer Materialien aufhält und selbst nicht abbaubar ist. Beides, Wachs wie Kunststoff, ist unter Hitzeeinwirkung leicht formbar. Hier wird der Bildhauer zum Plastiker, der beidem, dem „Künstlichen“ wie dem „Natürlichen“, ästhetische Qualitäten abgewinnt. Dabei lässt Kostner das Material selbst agieren. Der Formprozess wird zwar vom Künstler geleitet, ist aber nicht zur Gänze kontrollierbar. Wachs blüht bei Erhärtung aus, die Buntheit von grün-orange bis weiß-blau der handelsüblichen 1,5-Liter-Flaschen verliert ihre Schärfe. Alle gezeigten Arbeiten sind zwischen 2017 und 2020 entstanden und führen Hubert Kostners Konzept einer kritischen, aber nie moralisierenden Auseinandersetzung mit unserer Lebensrealität mit der bildhauerischen Strategie der „Verformung“ konsequent weiter.

Günther Moschig
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