Alessandro Casciaro
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Margareth
Dorigatti

DEI-Colori-Giorni

22.03. 05.05.2018
Alessandro Casciaro
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Zwei Jahre nach ihrer letzten Einzelausstellung in der Galerie zeigt Margareth Dorigatti einen neuen Werkzyklus mit dem Titel DEI-Colori-Giorni, in dem es um Planeten geht und um ihre zahllosen Analogien zu den Göttern und zum Mythos, zu den Tagen und den Farben, oder zu den Metallen, denen jeder Planet zugeordnet wird. 

„In ihrer künstlerischen Entwicklung, in der sie vorwiegend im figurativen Bereich tätig war, mit seriellen Erkundungen, die sich fallweise auf spezifische Sujets und in verschiedenen Gebieten konzentrierten (von der Bühnengestaltung zur großen Wandmalerei, von der Fotografie zur Musik und zur Literatur), ist Margareth nun über das Thema der Planeten, das als natürliche Fortsetzung des Zyklus Luna/Mond von 2014–2016 erscheint, zu einer eher abstrakten Ausdrucksform gelangt, über die sie sich stets mit der ihr eigenen Sorgfalt und Tiefgründigkeit Gedanken macht, die also das Ergebnis eines langen und rigorosen Prozesses des Untersuchens und Vertiefens ist.

Für jeden Planeten, jede Gottheit, für jede Farbe sogar, könnte man sagen, haben wir so etwas wie ein Porträt, in das Margareth ihr Gefühl für es hineingelegt und in dem sie ihre persönliche Beziehung verdichtet hat, wobei sie uns und sich selbst den Interpretationsschlüssel verrät, den es für jedes braucht. So werden uns in einer Erzählung, die nie banal ist, die absolute Kraft des Mars, die verführerische Schönheit der Venus, die konfliktträchtige Komplexität des Saturns, die geheimnisvolle Milde des Mondes oder die göttliche Überlegenheit des Jupiters mit Hilfe von Farben und Formen, die für jeden charakteristisch sind, deutlich gemacht: zusätzliche und analogische Attribute, die das Gemälde mit Spannung und außergewöhnlicher Energie aufladen, ihm gleichzeitig aber auch auf magische Weise eine feine ironische Wertigkeit verleihen, die das Spiel stets scharfsinnig und intelligent macht.“ ¹

¹ Flavia Pesci, Un altrove interiore, 2018


Margareth Dorigatti wird 1954 in Bozen geboren. 1973 studiert sie an der Accademia di Belle Arti in Venedig bei Emilio Vedova. 1975 zieht sie nach Berlin, wo sie an der Hochschule der Künste Malerei, Grafik und Fotografie studiert. 1977 gründet sie eine Wohn-Atelier-Gemeinschaft, die von den bedeutendsten damals in Berlin anwesenden Künstlern und Bühnenpersönlichkeiten besucht wird. 1980 beginnt sie mit ihrer Ausstellungstätigkeit in Berliner Privatgalerien. 1983 verwirklicht sie gemeinsam mit Joachim Szymczak ein groß angelegtes Projekt für die Berliner U-Bahn: 75 Gemälde in 8 Stationen. Sie gewinnt einen von der Internationalen Bau-ausstellung ausgeschriebenen Wettbewerb für die Ausführung einer historischen Fassade an einem Gebäude in Kreuzberg. 1984 zieht sie nach Rom, wo sie seither ununterbrochen als Malerin tätig ist. Sie stellt in Italien und im Ausland in Privatgalerien, öffentlichen Räumen und Museen aus (Rom, Paris, Mailand, Pescara, Bozen, Modena, Bologna, Berlin, Nimes, Lyon, Köln, Bonn usw.). Sie wurde auf der 45. Biennale in Venedig eingeladen auszustellen. Sie hat an der Accademia di Belle Arti in Bologna und in verschiedenen ausländischen Universitäten unterrichtet. Derzeit hat sie den Lehrstuhl für Raumgestaltung an der Accademia di Belle Arti in Rom. Sie lebt und arbeitet in Rom und Berlin.


 
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