Alessandro Casciaro
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Kinki
Texas

Mental Shiloh Supper Club

19.10. 08.12.2017
Alessandro Casciaro
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Kinki Texas präsentiert in der Galerie Alessandro Casciaro, vier Jahre nach seiner letzten Einzelausstellung, großformatige, bislang nicht veröffentlichte Leinwände und eine neue Serie von Zeichnungen auf Papier. Der Künstler überlässt sich bewusst einem offenen Schaffensprozess, bei dem weder Ausgangs- noch Endpunkt konkret vorgefasst werden. Hierfür legt Kinki Texas zunächst ein umfangreiches, diverse Medien und Genres umfassendes Archiv an: Filme, Bilder, Texte, historische Fakten und Musik gereichen ihm zu einem Füllhorn an künstlerischen Impulsen. Arbeitet er beispielsweise zum Thema „Wilder Westen“, bezieht er sich sowohl auf cineastische, literarische und musikalische Auseinandersetzungen mit dem „Wilden Westen“ als auch auf Werke der bildenden Kunst wie sie beispielsweise George Catlin und Frederic Remington vorlegen. Kinki Texas verarbeitet diese unterschiedlichen Inspirationsquellen, indem er malerische Elemente mit Textfragmenten versieht und somit viele Möglichkeiten der  werkimmanenten Selbstreferenz kreiert.
 
Wie in „Kinki Texas Space“ – so nennt der Künstler seine Kunstwelt – üblich, verbindet zudem eine assoziative Erzählstruktur alle Bilder und Zeichnungen. Eine Figur wiederholt sich in verschiedenen Bildern. Sie verändert und entwickelt sich, wie man es am Beispiel der Figur des „Parzival“ beobachten kann: in den Werken „Parzival“ und „Parzival – 8 years later“ durchlebt der Protagonist einen Alterungs- und Reifeprozess. Hieran sieht man, wie in Kinki Texas' Oeuvre eine Thematik fortgeführt und weiterentwickelt wird, ohne jedoch ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren.
 
Des Weiteren ist Texas' Werk durch eine Überlagerung von Farb- und Motivschichten gezeichnet. Unzählige Farbaufträge verändern nicht nur die ästhetische, sondern auch die inhaltliche Stilistik des Bildes. Kinki Texas' langwieriger Arbeitsprozess strebt einem offenen Ausgang entgegen. Ein Bild ist erst fertig, wenn ein maximales Spannungsverhältnis zwischen harmonisierenden und destruierenden Elementen erreicht ist. Die leuchtenden Farben und die Aufbrechung der Farbschichten durch Risse und Kratzer bezeugen hier ein dichtes Netz an vielfältigen Erzählsträngen, die teils sichtbar gemacht werden und teils verborgen bleiben.
 
Holger Meier (alias Kinki Texas) wurde 1969 in Bremen geboren. Seit 1987 werden seine Werke in zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen auf nationaler sowie internationaler Ebene gezeigt. Seit 1994 arbeitet er mit digitalen Techniken und seit 1999 hat er sich auf dreidimensionale Animation, Videoinstallationen und Musikvideos spezialisiert. 2005 hat er an der philosophischen Fakultät der Universität Bremen promoviert. Er lebt und arbeitet in Bremen.
 
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