Alessandro Casciaro
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Karl
Plattner

Werke auf Papier

23.11.2016 04.02.2017
Alessandro Casciaro
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Die Ausstellung „Werke auf Papier“ ist eine Hommage an den Künstler anlässlich seines dreißigsten Todestages. Zu sehen ist eine Auswahl von Zeichnungen, unter denen einige Vorstudien zu einigen seiner Meisterwerke und andere Arbeiten hervorstechen, die nicht so bekannt, aber gleichermaßen aufschlussreich für seine künstlerische Arbeitsweise sind. Für alle, die sich noch eingehender mit seinem Werk auseinandersetzen möchten, und insbesondere für die jüngeren Generationen, ist dies eine einmalige, kulturell bedeutsame Gelegenheit, die der Persönlichkeit Karl Plattners die gebührende Ehre erweist.

Karl Plattner (1919–1986) ist zweifellos die herausragendste Persönlichkeit in der Südtiroler Kunstszene der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er beginnt sich als Kind für die Kunst zu interessieren und gelangt bereits im Jugendalter zur Überzeugung, die Malerei zu seinem Lebensinhalt zu machen. Nach Überwindung der Schwierigkeiten und Schrecken des Krieges beginnt er ab der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre zu reisen, wobei sich Studien- und Arbeitsaufenthalte in Florenz, Paris und Mailand mit Kurzaufenthalten in der Heimat abwechseln, wo er seine ersten Fresken als Auftragsarbeiten ausführt. 1952 erfolgt sein erster Aufenthalt in Brasilien, ein zweiter folgt zwischen 1956 und 1958. Diese Phase war von entscheidender Bedeutung für seine künstlerische Laufbahn; Höhepunkte waren die Teilnahme an der Biennale von Venedig (1954) und an jener von Sao Paulo (1953, 1955 und 1957) sowie die Realisierung des Wandbildes im Südtiroler Landtag. Nach Plattners endgültiger Rückkehr nach Europa im Jahr 1958 entstehen bedeutende öffentliche Arbeiten, darunter die Fresken für das Festspielhaus in Salzburg (1960) und die für die Kapelle an der Europabrücke (1964). Er bestreitet zahlreiche Einzelausstellungen in Italien und Frankreich, wo er abwechselnd den Rest seines Lebens verbringt. Von besonderer Bedeutung ist die Überblicksausstellung in den frisch restaurierten Räumen von Schloss Maretsch in Bozen im Jahr 1977.
In Plattners Werk gibt es keine Hierarchie zwischen Malerei auf Leinwand oder auf Papier, also auch nicht zwischen der geduldigen Herstellung eines Ölgemäldes, wo Form und Figur wochen- und monatelang, manchmal jahrelang sedimentieren, und der spontaneren Ausführung mit Pastell oder Bleistift, wo im leichten Strich und in der weichen Farbgebung dieselbe Leidenschaft für die Suche zum Ausdruck kommt.

 
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